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Tiefe Beinvenenthrombose

Im Gegensatz zur Thrombophlebtits kommt es hier zur Gerinnselbildung im tiefen Venensystem ( v.a. im Bein -  oder Beckenbereich). Die Symptome sind nicht immer eindeutig wie z.B. die klassische Zeichen wie Wadenschmerzen, Druckempfindlichkeit, Schwellneigung oder muskelkaterähnliche Symptome.

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Thrombosezeichen:
Blauverfärbung der Haut ( Zyanose)
Umfangsvermehrung der Extremität

Pralle, glänzende Haut mit Spannungsgefühl
Schmerzen bei Kompression der Wade mit den Händen
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Tiefe Beinvenenthrombose
erkennen und behandeln!

Bei Thromboseverdacht sollte rasch eine ärztliche Konsultation erfolgen, da neben dem schweren Krankheitsbild eine Lungenembolie folgen kann!


Was ist eine Tiefe Venenthrombose?

Eine TVT (Tiefe Venenthrombose) ist der teilweise oder vollständige Verschluss einer tiefen Vene durch ein Blutgerinnsel (Thrombus). Meist tritt sie in den Bein- oder Beckenvenen auf, seltener in den Armen. Sie gehört zu den häufigsten und gefährlichsten Gefäßerkrankungen.
 

Was passiert bei einer TVT?
 

In den tiefen Venen des Körpers fließt das sauerstoffarme Blut zurück zum Herzen. Wenn sich dort ein Blutgerinnsel bildet, kann der Blutfluss behindert oder blockiert werden. Das führt zu:

  • Schwellung des betroffenen Beins

  • Schmerzen, meist in der Wade

  • Überwärmung oder Verfärbung der Haut

  • Spannungs- oder Schweregefühl im Bein

  • In einigen Fällen auch keine spürbaren Symptome

 

Warum ist eine TVT gefährlich?

Das größte Risiko besteht darin, dass sich das Gerinnsel (oder Teile davon) löst und mit dem Blutstrom in die Lunge gelangt – das nennt man eine Lungenembolie. Diese kann lebensbedrohlich sein.

 

 Ursachen & Risikofaktoren:

  • Bewegungsmangel (z. B. nach Operationen oder langen Reisen)

  • Verletzungen oder Operationen an den Beinen

  • Krampfadern oder Venenerkrankungen

  • Blutgerinnungsstörungen (angeboren oder erworben)

  • Hormonelle Einflüsse (Pille, Schwangerschaft)

  • Übergewicht, Rauchen, Alter, Tumorerkrankungen

Was tun bei Verdacht?

Eine TVT ist ein medizinischer Notfall! Bei Verdacht gilt:

  • Sofort ärztlich abklären lassen (z. B. durch eine Duplex-Ultraschalluntersuchung)

  • Nicht selbst massieren oder mobilisieren, da das Gerinnsel sich lösen könnte

  • Schnelle Behandlung mit Blutverdünnern (Antikoagulantien) ist entscheidend


Auslösende Faktoren / erhöhtes Risiko bestehen neben Bettlägrigkeit, Gipsverbände, direkter postoperativer Verlauf, Schwangerschaft, lange Flugreisen auch Störungen in der Blutgerinnung, Hormoneinnahme ( v.a. Pille ) und dem Nikotinabusus. Auch hier ist neben der körperlichen Untersuchung die Ultraschalldiagnostik die erste und schnellste Untersuchungsmethode. Zusätzlich folgen Labor ( D -  Dimere ) ggf. EKG usw.Neben der Kompression ( Wickelung oder Strumpf) muss sofort eine ausreichende Blutverdünnung  begonnen werden, um ein Fortschreiten der Thrombose, aber v.a. eine Lungenembolie zu verhindern. Im Gegensatz zu früher, wird der Patient nicht mehr immobilisiert!!

Es stehen mehrere Medikamentenoptionen zur Verfügung, die dann individuell auf Sie abgestimmt werden.  Es folgt dann, je nach Ausdehnung, eine längere Periode mit Blutverdünnung und Kompression um die Spätfolgen ( postthrombotisches Syndrom ) auf ein Minimum zu reduzieren. Natürlich wird nach möglichen Ursachen ( z.B. genetischer Defekt ) gesucht und die weitere Therapieplanung ( Thrombophiliescreening ), Medikamenteneinstellung, Art der Kompressionsbehandlung und Kontrolluntersuchungen von uns durchgeführt.

 

Bei schlechtem Zustand des Patienten ist eine Verlegung an eine größere Klinik mit CT bzw. MRT Diagnostik, Intensivstation und größeren operativen Methoden notwendig. In der Regel ist auch hier nach Diagnosestellung eine konservative Therapie meistens ambulant mit engmaschigen Kontrollen ausreichend.

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 IHR FACHARZT IM BEREICH GEFÄSSMEDIZIN 

Venen - und Gefässchirurg in Ulm

Tiefe Beinvenenthrombose (TVT)

– Fachärztliche Behandlung bei Dr. Julian Zimmermann in Ulm

Sie vermuten eine tiefe Beinvenenthrombose (TVT) oder wurden bereits diagnostiziert? Dann ist eine rasche, gezielte und fachärztliche Behandlung entscheidend. Ich bin Dr. Julian Zimmermann, Phlebologe und Gefäßchirurg, und habe mich auf die Diagnostik und Therapie venöser Erkrankungen spezialisiert – mit besonderem Fokus auf Venenerkrankungen.

Mit meiner Praxis in der Blausteinklinik in Ulm betreue ich Patientinnen und Patienten aus der gesamten Region – Ulm, Stuttgart, Augsburg, Bodenseekreis und weit darüber hinaus.

Wer ich bin:

  • Facharzt für Gefäßchirurgie & Phlebologie

  • Zusätzlich ausgebildeter Lungenchirurg – ideal bei thromboembolischen Komplikationen

  • Mehr als 800 Venenoperationen pro Jahr

  • Langjährige Erfahrung in der stationären und ambulanten Behandlung

  • Praxis in moderner Klinikstruktur mit OP und Bildgebung vor Ort

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Dr. Julian Zimmermann Venenfacharzt Ulm Donautal

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Dr. Julian Zimmermann – Ihr Spezialist für Venen- und 
Gefäßerkrankungen in Ulm und der Region. Patienten aus 
Neu-Ulm, Biberach, Ehingen, Lindau, Stuttgart, Heidenheim und Memmingen 
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